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Wie Du mit Deiner Hochsensibilität in ein selbstbestimmtes Leben kommst

HochsensibilitätHallo, ich grüße Dich.

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie Du in ein selbstbestimmtes Leben kommst?
In Dein Leben?

Das, dass oft nicht so einfach ist, weiß ich aus eigener Erfahrung. Denn unser Umfeld, unsere Erziehung, unsere Freunde und Verwandten bestimmen und prägen unser Leben.
Dabei kann es schnell mal passieren, dass wir zum Opfer ihres Weltbildes werden oder uns als Täter aus ihrer Weltanschauung rausentwickeln wollen.
Beide Ansätze sind völlig normal und werden im Alltag täglich praktiziert, doch bringen Dich nicht wirklich an Dein Ziel.
Beobachten kannst Du das, wenn Du die Augen öffnest und ganz bewusst durch unsere Welt läufst, überall. Ob nun in der Politik, in Firmen oder Großkonzernen, in der Industrie. Aber auch nur im Kleinen, wie Schulen oder Kitas. Überall gibt es ein Opfer und ein Täter, aber viel zu wenig Menschen, die ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen. Und das allerschlimmste daran ist, wir bringen es unseren Kindern schon in den Kinderstrümpfen bei.

Für Menschen mit Hochsensibilität ist das nicht wirklich schön.

Warum?
Weil sie auf Grund ihres Bewusstseins und ihrer Hochsensibilität unter solchen Machenschaften leiden. Oft fallen Menschen mit Hochsensibilität eher in die Opferrolle. Und wenn sie dann endgültig die Nase voll davon haben, werden sie zum Täter.
Ein Beispiel:
Stell Dir einmal vor, Du bist hochsensibel und hast eine strenge Lehrerin in der Schule. Die Kinder Deiner Klasse mobben Dich noch dazu. Ein Bild, was nicht selten an deutschen Schulen ist. Da Du nicht weißt, wie Du Dich währen sollst, fällst Du in die Opferrolle. Du lässt es aus Unwissenheit über Dich ergehen.
Dann kommt der Tag der Tage, an dem Du ihre Machenschaften nicht mehr ertragen kannst und willst. Das heißt, Du tickst völlig aus, fängst an um Dich zu schlagen, verletzt dabei in Deiner Rasche und Wut einen Mitschüler. Wer schon einmal in der totale Wut gesteckt hat, weiß, wie viel Kraft und Energie ein Mensch in solch einer Situation entwicklen kann. Und, was noch schlimmer ist, wie stark, aggressiv und verletzend diese Energie sein kann. Du wirst zum Täter.

Aus meiner Sicht gibt es mehrere Modell. Hochsensibilität spielt da eine untergeordnete Rolle.

Was meine ich damit?
Ganz einfach.
Es gibt Menschen, die fallen aus welchen Gründen auch immer in die Opferrolle. Da stecken sie ein Leben lang drin fest. Das heißt, sie werden zum Opfer anderer Menschen, tun eher das was andere sagen und geben ihren freien Willen und ihre Entscheidungsfähigkeit an andere ab. Auf gut deutsch, andere Menschen bestimmen permanent ihren Alltag und ihr Leben.
Andere Menschen wiederum lassen sich von anderen Menschen nichts, aber auch gar nicht sagen. Sie ziehen ihren Stiefel durch, gehen – wie man so schön sagt über Leichen. Koste es, was es wollen, Nur ihr Wille und ihre Entscheidung zählt. Diese Menschen begeben sich in die Rolle des Täters.
Andererseits kommt es natürlich bei uns Menschen auch vor, dass wir zwischen den Rollen auch wechseln, wie oben in meinem Beispiel. Das ist dann der Fall, wenn wir keine Lust mehr haben, Opfer zu sein. Oder, wenn es uns keinen Spaß mehr macht immer unseren Willen zu bekommen.  Alles ist möglich.
Aus meiner Sicht fällt man als Mensch aber immer wieder in sein Muster zurück, solange man nicht die Wurzel allen Übels anpackt und lernt selbstbestimmt sein Leben in die Hand zu nehmen.

Wie Du nun besonders mit Deiner Hochsensibilität besser mit Dir selbst umgehen kannst, vor allem selbstbestimmter, das erfährst Du in meinem Video.

Kein Mensch möchte Opfer oder Täter sein Leben lang sein, schon gar nicht, wenn er die Hochsensibilität ins Leben mitbekommen hat.

Da rauszufinden, ist ein Prozess, der mit Sicherheit eine Zeit benötigt. Der erste Weg geht immer über die bewusste Wahrnehmung der eigenen Verhaltensweisen. Der zweite Schritt geht über die bewusste Veränderung, Und der dritte Schritt über das bewusste Halten der neuen Angewohnheit.
Das klingt so einfach. Ist es aber nicht immer.
Gerne helfe ich Dir und führe Dich in Deinem Leben vom Punkt A – fern ab von der Selbstbestimmung zu Punkt B – rein in die Selbstbestimmung. Trag Dich dazu in den Kurs LEBE LAUT ein und wir gehen erste Schritte in diese Richtung gemeinsam.

Du bist eine hochsensible Frau und möchtest wissen, wie Du aufhörst, um Dein Recht zu kämpfen? Dann schau Dir – Warum Du als hochsensible Frau meistens um Dein Recht kämpfst an.

Ich grüße Dich nun ganz lieb, sei für immer gut zu Dir, auch wenn das Leben Dich prüft.
Hochsensibilität ist ein Schatz, schütze und hüte ihn.

Herzlich Deine Heike

Wie Du als hochsensibler Mensch lernst mit unguten Gefühlen umzugehen

Wie Du als hochsensibler Mensch lernst mit unguten Gefühlen umzugehenUngute Gefühle kennt wohl jeder Mensch.
Der eine weniger, der andere mehr.
Ungute Gefühle entstehen durch unterschiedliche Dinge in uns.

So kann z.B. ein Gedanke ein ungutes Gefühl auslösen. Eine Erfahrung, die nicht positiv war, löst ebenfalls ungute Gefühle in uns aus. Aber auch Ekel erzeugt ein ungutes Gefühl in einem Menschen.
Eine eher unbewusste und nicht sofort wahrgenommene Art, wodurch ungute Gefühle entstehen, ist das Wahrnehmen von Gedanken und Emotionen anderer Menschen. Diese, oft noch als Phänomen bezeichnete Art der Wahrnehmung haben oft hochsensible Menschen. Der Grund für diese Wahrnehmungsmöglichkeit ist ein fehlender Filter im Gehirn eines hochsensiblen Menschen, welcher Dinge für einen selber von unwichtigen Dingen, die einem nichts angehen voneinander trennt und entsprechend herausfiltert. Diese Filterung von Informationen geschieht bei einem hochsensiblen Menschen nicht. Ein unangenehmer Nebeneffekt dieses fehlenden Filters sind ungute Gefühle, die durch die Wahrnehmung von Gedanken und/oder Emotionen entstehen. Leider kann der hochsensible Mensch in dem Moment der Wahrnehmung nicht klar erkennen, ob die Empfindung zu ihm gehört oder nicht. Oftmals wird es hochsensiblen erst hinterher klar, dass die Empfindungen gar nicht zu ihnen gehören. Doch dann haben sie sie schon durchlebt. Ober besser gesagt durchfühlt.

Für hochsensible ein eher unangenehmer Prozess

Damit einen Umgang zu finden, ist für hochsensible nicht immer leicht.
An manchen Tagen geht es besser, an manchen Tagen geht es schlechter. Das ist eine ganz normale Sache.
Klar bei sich selbst zu sein, tief im eigenen Herzen ist der Schlüssel zum Glück und auch der Schlüssel zur wahrnehmungsfreien Zone. Doch auch die ist nicht ganz frei von Wahrnehmungen. Denn auch das Herz spürt und fühlt genau, was in unserer Umgebung los ist. Doch dann sind es eher Wahrnehmungen, die klarer zu definieren sind und deren Ursache und Ort ein hochsensibler Mensch wesentlich leichter orten kann.
Leichter auszumachen zumindest als Gedanken und Emotionen, die andere Menschen in ihren Lebensraum transportieren. Da andere Menschen ihre Empfindungen heute nur zu gerne verschweigen, was für hochsensible eher unschön und schwierig, ja sich sogar störend auf sie auswirkt. Der ungute Nebeneffekt dieser Empfindungen sind oftmals ungute Gefühle, zumindest dann wenn Aggressivität, Wut, Dominanz oder Frust, ja sogar der altbekannte Egotripp dahintersteckt.

Wie Du zusätzlich in Deine eigene Kraft kommst, erfährst Du hier.

Eine wirksame Methode für den Umgang mit unguten Gefühle für  hochsensible wäre …

….diese Gefühle einfach dasein zu lassen. Sie zu spüren und zu fühlen. Oftmals steckt hinter diesen unguten Gefühle Angst. Nämlich Angst etwas wahrzunehmen, was sich im eigenen Körper nicht gut anfühlt. Dann geht nämlich das menschliche, in uns angelegte Warnsystem an, welches uns sagt: „Achtung, hier stimmt etwas nicht! Lauf weg.“
Doch heute müssen wir nicht mehr weglaufen, da uns kein Säbelzahntiger mehr bedroht.
Wir dürfen die dahinter stehende Angst einfach fühlen und durch unseren Körper durchfließen lassen, wie eine Wolke, in dem Wissen, das uns nichts passiert.
Anders ist es allerdings in einer Situation, in der wir ganz sicher fühlen, hier stimmt etwas nicht. Dann sollten wir wirklich unsere Füße in die Hand nehmen und abhauen.
Das gilt zum Beispiel, wenn wir ganz genau spüren, dass uns ein Mensch nicht guttut. Spüren wir hingegen nur seine eigene Angst können wir beruhigt da bleiben, da wir genau wissen, dass er uns nichts tut.
Du siehst ein Unterscheiden ist sehr wichtig und für hochsensible im wahrsten Sinn des Wortes nicht immer leicht.

Doch jetzt ein Video zum Thema ungute Gefühle und der Umgang damit

Bei allen unguten Gefühle denk auch an Deine eigenen Angewohnheiten, Gedanken und Macken, um nicht zu sagen Verhaltensweisen und Glaubenssätzen.
Diese darfst Du gerne im Laufe der Zeit auflösen und da lohnt es sich wirklich, wenn Du sie dasein lässt. Denn nur die bewusst durchfühlten unguten Gefühle lösen sich mit der Zeit in nichts auf und gehen dort wieder hin, wo sie hergekommen sind. Nämlich ins Nirgendwo.


Ein Beispiel:

Sagen wir mal, Du hattest oft Pech in Beziehungen, wodurch in Dir ungute Gefühle entstanden sind. Nun warst Du eine Zeit Single und bist gerade dabei Dich neu zu verlieben. Und jetzt kommt`s. Rechne damit, dass Deine unguten Gefühle sich wieder Bahn brechen werden. Nimm es nicht als: „Scheiße, jetzt sind die wieder da!“ Sondern nutze die Chance, um in Dir aufzuräumen. Um Schluss zu machen mit diesen Gefühlen und das geht aus meiner Sicht auf Dauer nur, wenn Du sie bewusst fühlst und da sein lässt.
Versuchst Du sie wegzumachen, wie im Video beschrieben, schickst Du sie wieder in Dein Inneres zurück und da gehören sie nicht hin und da fühlen sie sich auch nicht schick an. Im Gegenteil. Darum lass sie dasein, dann fühlen sie sich nur noch eine Zeit lang doof an und dann nie wieder.


In diesem Sinn und auf Nimmerwiedersehen mit den schlechten Gefühlen.

Deine Heike