Wie Dir die Spiritualität hilft in die Selbstliebe zu kommen


Mich berührt etwas ganz tief und darüber möchte ich heute gerne schreiben.
Vielleicht berühre ich auch Dich.
Vielleicht magst Du meine Zeilen gerne lesen und meine Sichtweise mit mir teilen.
Vielleicht möchtest Du auch gar nichts davon hören.

Beginnen möchte ich mit den Worten Selbstliebe und Spiritualität.

Nichts hat in der heutigen Zeit mehr Aufmerksamkeit als diese zwei Themen. Doch, wieso ist das so und was steckt letztendlich wirklich dahinter?
Jeder der mich kennt und meine Blogartikel verfolgt, weiß, dass ich immer aus eigener Erfahrung schreibe und das ich ein Mensch von einfachen Lösungen bin. Ich hasse lange Ratgeber, die ich erst Tage lang vorher lesen muss, bevor ich zum eigentlichen Lösungsweg vordringe. Genauso hasse ich Wissen, was nur angelesen und ungeprüft übernommen wurde. In meiner Vergangenheit habe ich das auch probiert, doch irgendwie habe ich mir damit nie selber glauben können. Es klang für mich immer irgendwie unwahr.
Auch wenn ich selber den spirituellen Weg gegangen bin, weiß ich heute, das ich vieles einfach nur glauben wollte, weil es viele Menschen, die in diesem Bereich unterwegs sind, auch tun. Doch das ist nicht richtig.

Spirituelle Welten, so meine Meinung kann man nicht sehen.

Unser Verstand wird nie wissen, ob es diese Dinge wirklich gibt, denn das kann er nicht. Er ist nicht dafür ausgerichtet. Letztendlich gibt es viele Überlieferungen von Engeln und dem Göttlichem, aber ob diese Überlieferungen der Wahrheit entsprechen, wissen wir nicht.
Eins weiß ich aus eigener Erfahrung sicherlich. In uns lebt eine Energie, die wir sind – nenne es, wie Du es magst. Viele sagen Seele dazu. Für mich ist meine Seele – meine Energie, die mich ausmacht, die mich zu dem macht, was ich bin, was ich lebe und die widerspiegelt, welche Qualitäten und Energien ich in die äußere Welt transportiere. Und das seit Anbeginn meines Lebens. Diese Energie ist nicht durch Zufall meine. Oftmals passt es uns nicht, das wir gerade so sind, wie wir sind. Unsere Ecken – die positiven Seiten nehmen wir gerne an, aber unsere Kanten – die nicht so tollen Seiten wollen wir immer weghaben. Und genau das werden wir nie erreichen.
Wir können nichts wegmachen, was uns ausmacht. Aber wir können uns verändern und unsere Kanten schleifen bis sie glatt sind. : )

Doch zurück zum Thema …

… eins weiß ich mit Sicherheit, diese Energie in uns kommt irgendwo her und sie wird nach unserem Tod auch dort wieder hingehen. Wie der Weg genau ist, weiß ich nicht, aber ich weiß 100%ig das man uns dort kennt, sich auf unsere Rückkehr freut, das dort viel Liebe und Freude ist und das man unseren Namen kennt. Und so werden wir alle irgendwann erleben, dass es auf einer anderen Seite Jubelschreie, wie diese gibt: “ … kommt zurück!“
Ob uns das Angst machen muss?
Vielleicht! Vielleicht auch nicht!
Zumindest dann nicht, wenn uns in unserem Leben gelehrt wird, dass die Dinge genauso sind und das sie jeder Mensch an diesem Tag X erfahren wird. Dann wird es zu unserem Leben dazugehören, wie Zähne putzen, essen und trinken. Dann wird auch endlich die Angst vor dem Tod unter den Menschen verschwinden, weil dann jeder sein Leben in der Gewissheit leben kann, dass nichts von ihm verloren geht. Es bleibt irgendwo an irgendeinem Ort erhalten. Wo auch immer das sein mag.

Wenn Du aus heutiger Sicht meine Rat annehmen möchtest, dann rate ich Dir, prüfe für Dich ganz alleine, was Du glauben kannst und was nicht.

Ich weiß, mit Sicherheit, es gibt da draußen in unserer Welt viele Menschen die ihren Weg verloren habe, durch ungünstige Umstände und um diesen Weg wiederzufinden, suchen sie Halt in der Spiritualität. Der Ansatz ist ein Guter, doch muss man hier immer genau hinschauen, was ist mir nützlich und was nicht. Wenn ich nicht an Engel glaube, dann rufe ich sie auch nicht um Hilfe. Wenn ich nicht an das Göttliche glauben kann, dann macht es mir eher Angst, als das es mir dienlich ist. All diesen Menschen rate ich, höre auf Deinen Körper. Er ist der Resonanzbogen Deiner Gefühle. Vertraue Deinem Herzen und vertraue dem Guten in Dir, denn nur die guten und schönen Dinge sind unsere wahren Lebensbegleiter, auch wenn es oftmals ganz anderes in und um uns aussehen mag. Das es dann schwierig ist, das Gute zu sehen und daran zu glauben, weiß ich sehr wohl. Womit ich zum nächsten Thema komme.

Nämlich zum Thema Selbstliebe.

Und da stellt sich mir die ganz ehrliche Frage:
„Wie soll ich mich selbst bedingungslos lieben, wenn man mir als Kind das Rüstzeug dazu nicht mitgegeben hat?
Wie soll ich das tun, was mir gut tut, wenn man mir vergessen hat den „Erste Hilfe Koffer“ in die Hand zu drücken – für mein eigenes Leben?
Das geht gar nicht und kann nicht funktionieren.
Ich kann noch so viel an meiner Selbstliebe basteln und arbeiten, wenn ich tief in mir davon nicht überzeugt bin, haben ich keine Chance. Wenn ich dann in mir auch keine positiven Empfindungen spüren kann, haben alle positiven Gedanken an Selbstliebe schon gar keine Chance sich in mir zu manifestieren.
Das unsere Kindheit eine entscheidende Prägung in uns hinterlassen hat, ist ohne Zweifel. Doch dazu mehr in einem extra Artikel. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich den Mut in mir entwickeln muss, um über meinen Tellerrand zu schauen und um über die Grundsätze in meinem Kopf zu gehen. Um mich weiterentwickeln zu können. Den Mut – einfach mal genauer hinzuschauen, die alten Dinge zu analysieren und näher zu verstehen, ermöglicht mir mehr Selbstliebe zu erlangen, in dem ich den ersten Schritt in eine andere Richtung gehe. Eine Richtung, die mir gut tut, besser für mich ist, die andere Menschen und vielleicht mein Umfeld nicht verstehen werden und die mich mehr und mehr dazu auffordert meine eigene Wahrheit zu finden und zu leben. Eine Wahrheit, die nur in mir lebt. Eine Wahrheit, die niemand außer ich verstehen kann. Eine Wahrheit die meiner Energie entspricht und die ich als Kind lange gelebt habe – und heute einfach nur in Vergessenheit geraten ist.

Aber warum in Vergessenheit?

Weil mich mein Alltag geprägt hat, mein Leben mit seinen Aufgaben und Erlebnissen.
Weil meine Kindheit mich geprägt hat.
Weil mein Leben und die Vergangenheit mich geprägt haben.
Weil mein Umfeld – meine Freunde und Familie mich geprägt haben.
Weil meine Kinder meinem Leben einen anderen Rahmen gegeben haben.
Weil ich mir Zwänge auferlegt habe.
Weil ich mir selbst untreu geworden bin.
Weil ich gelernt habe zu funktionieren.
Weil, weil, weil – ….
Sicherlich weißt Du selber, dass ich noch ganz viele „Weil`s“ hinzufügen könnte. Aber darum geht es nicht. Ich möchte Dich ermutigen, genau hinzuschauen, damit Du aufhörst Kompromisse einzugehen, wo Du keine Kompromisse eingehen solltest. Damit Du das aussprichst oder schreibst, was endlich gesagt oder geschrieben werden sollte. Damit Du Dir selber nichts mehr vormachst und damit Du offen und ehrlich zu dem stehst, was Dich ausmacht und bewegt. Denn, wenn Du das tust, bist Du mutig und entwickelst das Quentchen Selbstliebe, was Dir fehlt von ganz alleine und ehe Du Dich versiehst, wird Dir klar wie viel Eigenliebe Du in Dir entwickelt hast. :  )
Ja, und so hast Du den Schlüssel der Selbstliebe gefunden, wodurch Du Dich spirituell weiterentwickelt hast. Nämlich zu einem Menschen, der sich selbst an erste Stelle stellt. Nicht aus dem Ego heraus, sondern aus tiefem Herzen; und genau das ist Spiritualität.

Herzlichst Deine Heike

Spiritualität …

Spiritualität… und spirituelle Kindererziehung

Was bedeutet das für mich?
Und wie kann Euch beides im Leben mit Kindern dienlich sein?

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass so manch einer von Euch damit überhaupt nichts anfangen kann. Der Grund darin liegt in unseren deutschen oder anders ausgedrückt westlichen Wurzel begründet. Wir Deutschen haben seit Jahrzehnten keinen Hang zur Spiritualität. Das sieht man auch in unseren Religionen, da nur ein Bruchteil der Bevölkerung einen Glauben hat und kirchliche Gewohnheiten pflegt.
Mit der Jahrtausendwende ist das Thema – Spiritualität – interessanter geworden. Der Grund dafür ist, dass viele Menschen sich auf den Weg gemacht haben ihre eigenen Wurzeln zu finden. Sie wollen raus aus dem Leid, raus aus den Gewohnheiten, raus aus familiären Mustern und rein in ihr eigenes Leben. Dafür bieten die spirituellen Sichtweisen sehr viel Raum und Möglichkeiten. Doch auch hier muss man wie mit allem im Leben achtsam umgehen, denn schnell kann man sich in etwas verlieren, was letztendlich dem eigenen Leben ebenfalls nicht dienlich ist.
Da haben es unsere Nachbarländer besonders im asiatischen Raum leichter. Dort hat die Spiritualität einen festen Platz im Leben der Menschen und sie ist ein Wegbegleiter durch alle Lebensbereiche eines Menschenlebens. Sicherlich hätte es unserer Kultur gutgetan, wenn wir uns schon in der Vergangenheit einige Eigenschaften von diesen Kulturen abgeschaut hätten.

Vielleicht hätte dann ein Großteil unserer Bevölkerung seinen individuellen Platz in der Gesellschaft und besonders für sich selbst viel früher gefunden.

Auch ich bin irgendwann auf die Suche nach meinem eigenen Leben gegangen. Zuerst habe ich mich in der Spiritualität verloren, weil es in ihr zu viele Abzweigungen gibt. Außerdem habe ich versucht mein neues Wissen mit meiner alten Lebensweise zu vereinbaren. Später stellte ich dann fest, dass dies nicht funktionieren kann.
Wir müssen Altes loslassen, um Neues kreieren zu können!

Noch aus der Unwissenheit heraus habe ich versucht zu verstehen, was unter – spirituell – zu verstehen ist. Letztendlich bin ich zu der heutigen Erkenntnis gekommen, dass Spiritualität nichts weiter ist als alle positiven Eigenschaften, die es auf dieser Welt gibt.
Möchte man diese positiven Eigenschaften sich selbst zu nutze machen, dann hat man als Mensch dieses Planeten auch die Aufgaben diese bedingungslos zu leben – also ohne wenn und aber.

Sicherlich brauch ich Dir nicht zu sagen, dass gerade das für uns Deutschen die größte Schwierigkeit ist. All zu gerne wühlen wir mit unseren Gedanken und Worten in negativen Dingen umher.
Warum?
Na, weil es alle so tun. Dabei hinterfragen wir nicht einmal, ob es uns oder den anderen gut tut. Wären wir zu 100 % fühlende Wesen, dann würden wir diese Dinge sofort ändern, da wir die Gefühle in uns nicht ertragen könnten.

Doch jetzt zurück zu den positiven Werten!
Habe ich – Werte – geschrieben?
Ja, stimmt und schließlich sind es auch Werte, welche hinter den positiven Eigenschaften stecken.
Also, meine Arbeit ist nichts weiter als unseren Kindern in der Erziehung so viele positive Werte wie möglich zu vermitteln. Positive Werte in Form von Eigenschaften, welche ein Leben glücklicher, zufriedener und zuversichtlicher machen. Werte, welche unsere Kinder zu starken Erwachsenen machen, zu bewussten und selbstbewussten Menschen, welche respektvoll und achtsam mit sich umgehen. Die eigene Wertschätzung ist ein wichtiger Grundpfeiler dessen.

Und nun habe ich ohne es gewollt zu haben die ersten Begriffe in den Raum geworfen.
Positive Werte fangen an bei:

Liebe – sich selbst und anderen gegenüber.
gehen über zu:
Ehrlichkeit– auch wenn sie gerade nicht bequem und angenehm erscheint.
Offenheit– für die Sichtweisen anderer Menschen, aber auch für die vielen guten Möglichkeiten auf dieser Welt.
Mitmenschlichkeit– denn wir sind alle Individuum und Mitmensch zu gleich.
Mut– gerade dann, wenn wir am liebsten kneifen würden.
Klarheit– zu uns selbst und für andere – sie ist ein wichtiger Bestandteil eines zufriedenen Lebens.
Achtsamkeit– ist der Grundpfeiler für ein langes, stabiles Leben.
Gelassenheit–  entsteht, wenn wir anfangen geduldig zu werden.
Respekt– sollte man sich selbst und jedem anderen Menschen entgegen bringen.
Wertschätzung– bedeutet „schätze Dich selber wert“. Tu Dir Gutes.
Bewusstsein– bringen Kinder schon mit, erhalten wir es ihnen.
Selbstbewusstsein– dürfen wir alle haben und doch müssen wir es alle lernen, da es mit Wertschätzung konform geht.
Glauben– ist ein Grundbedürfnis in uns, welcher in der Kindheit gestärkt werden sollte.
Vertrauen– in uns selbst, zu unserer Intuition, unserem eigenen Weg gegenüber und in das Leben dürfen wir uns immer bewahren.
Konsequenz– benötigen wir allen, wenn wir neue Wege gehen, bevor sie Früchte tragen.
Güte– bringt uns immer weiter im Leben.
Harmonie–  erhalten wir sie uns selber, besonders, wenn sie uns sehr wichtig ist.
Glück– können wir lernen, wir finden es immer im Kleinen anstatt im Großen.
Zufriedenheit– kann nur beginnen, wenn wir uns klar machen, worüber wir zufrieden sein können.
Zuversicht– geben wir unseren Kindern mit, wenn mal nicht alles glatt läuft, wir es ihnen aber trotzdem vermitteln. Manchmal muss der Weg ein anderer sein. Das ist vom Leben gewollt.
Seriosität– können wir lernen, in dem wir klar, ehrlich, gut und auch authentisch sind. Was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Auf die Art kommt es an.
Authentizität– ist der Spiegel unseres Wesens, wenn wir sind wie wir sind – tief aus unserem Herzen heraus.
Weisheit– entsteht ganz von selbst, wenn wir einen Großteil dieser Werte umsetzen.
Und vieles, vieles mehr.

Geben wir als Eltern diese und noch andere Werte an unsere Kinder weiter, dann werden unsere Kinder zu starken Erwachsenen, die ihren Platz auf der Welt einnehmen, heranwachsen. Sie werden immer zum eigenen Wohl und zum Wohl anderer handeln. Sie werden Gutes tun. Dem Leben vertrauen und ganz besonders auf sich – auf die Stimme ihres Herzens – auf ihre Intuition unwiderruflich hören.
Sind wir Eltern gewillt unseren Kinder diese Art Erziehung zukommen lassen zu wollen, dann ist es für uns unvermeidbar, dass auch wir uns verändern und unsere Werte anders ausrichten werden. Wir werden dem Massenbewusstein nicht mehr folgen, werden uns von Klatsch und Tratsch distanzieren, werden negative Medien meiden, werden Ärger, Streit und Stress meiden und werden unsere Zeit nur noch mit Menschen teilen, die uns guttun.
Wir gehen achtsamer mit uns und unseren Lieben um, schätzen uns selbst, unsere Lieben und das Leben mehr wert und gehen bewusster mit allem, was in und um uns ist um.

Mit meiner Arbeit, in welcher Form auch immer – ob hier auf diesen Seiten – OB HIER AUF MEINEM BLOG – oder – HIER IN MEINEM ONLINE SHOP transportiere ich diese Werte für Groß und Klein.

In diesem Sinn hoffe ich, dass ich etwas Licht in das Wort – Spiritualität  – bringen konnte. Vor allem hoffe und wünsche ich mir, dass ich auch Dich dazu inspirieren konnte, der Spiritualität mit ihren positiven Werten zu folgen.
Für ein besseres Leben für Dich und für eine gesündere und glücklichere Gesellschaft.

Von Herzen Deine Heike

Wie Du den gegenwärtigen Augenblick – Jetzt bewusst erleben kannst

Seelenbewusstsein und die Leichtigkeit einer Seifenblase

Seifenblasen
Freu Dich!

nach aller Anstrengung und Schwere wirst Du vom Leben mit Leichtigkeit belohnt.

Ich möchte Dich einladen zu einem Leben im „Jetzt“, welches der Leichtigkeit einer Seifenblasen gleicht.
Hast Du Lust mit mir auf Entdeckungsreise zu gehen?

Dann los – lass Deine Leichtigkeit leben!

Jetzt – klingt so, als wenn es etwas Fremdes, ganz Neues ist – aber es ist eigentlich etwas ganz Altes, Bekanntes – wir haben es einfach nur vergessen, da wir es auf unserem Lebensweg irgendwo liegen gelassen haben. Als Kinder war „Jetzt“ für uns das Selbstverständlichste der Welt. Ein Leben im Augenblick ganz klar in diesem Moment verankert, entsprach unserer Lebensqualität.
ich möchte Dir „Jetzt“ einmal näher erklären.
„Jetzt“ ist der Moment in dem Du in der Dusche sitzt, ganz bewusst das Rauschen des Wassers beim Duschen hörst, Du Deinen Körper mit Duschgel verwöhnst und Du an nichts anderes denkst.
Es ist der Moment, in dem Du einen liebevollen Kuss fühlst. Er ist sanft und zart, vielleicht voller Leidenschaft. Du fühlst die Wangen des Gesichtes Deines Partners in Deinen Händen und kannst den Atem dabei ganz bewusst wahrnehmen.
Kennst Du das Gefühl im Sommer auf der Terrasse zu sitzen, einen Brief an Deine beste Freundin zu schreiben und dabei die Geräusche in Deiner Umgebung wahrzunehmen? Ganz deutlich hörst Du das Zwitschern eines Vogels in der Ferne, hörst das Rauschen der Bäume oder das Quaken eines Frosches. Dieser Zustand ist „Jetzt“.
„Jetzt“ gibt es auch beim abwaschen. Du bist fest mit dem Abwasch verankert, weil Du dich voll und ganz dieser Arbeit hingibst.
Auch im Gespräch mit einem Freund bist Du „Jetzt“, wenn Du ihm sehr aufmerksam zuhörst und dabei keinen Gedanken hegst.
„Jetzt“ ist immer frei von Gedanken, er gehört der Gegenwart, gewahr in Deinem Herzen.
Am Abend erlebst Du „Jetzt“ durch das Erklingen von Musik aus der Ferne, das Zirpen einer Grille in Deiner Nähe und durch die leichte Sommerbrise gefüllt mit frischer Abendluft.
Wen Du Dich an viele Momente Deines Lebens erinnern kannst, dann kannst Du Dich vielleicht an einige Momente des gegenwärtigen Glücks erinnern.

Ein Leben in der Gegenwart ist gefüllt von Glück und Liebe, …

… Leichtigkeit und Zufriedenheit. Die Gegenwart ist jenseits von Zeit und Raum. Sie ist ein Moment in dem alles stimmt, wo alles zur rechten Zeit am rechten Ort ist und der frei von Vergangenheit oder Zukunft ist.
Ich nenne es die Leichtigkeit einer Seifenblase, weil ein Leben im „Jetzt“ „seifenblasenleicht“ ist. Es entspricht den Qualitäten unserer Seele und wir sind uns unseres Seins vollbewusst, daher nenne ich es auch Seelenbewusstsein. Unser Seelenbewusstsein spiegelt sich durch unser Wesens wieder und wenn wir uns auf dem Weg durchs Erwachsenenleben nicht von unserem Wesen entfernen, dann leben wir auf der Sonnenseite des Lebens. Entfernen wir uns von unserem Wesen, dann sehen wir viele negative Aspekte, die unsere Existenz prägen. Doch auch hier gibt uns unser Leben ein Chance, damit wir zu unseren Wurzeln zurückfinden können.
Was haben nun unsere Wurzel mit dem „Jetzt“ zu tun?
„Jetzt“ ist die Kraft der Gegenwart, welche wir im Zuge eines Bewusstseinswandels, die auch Jetztzeit genannt wird, wieder finden dürfen.
„Jetzt“ kann man erleben, denn es ist ein einzigartiger, unbeschreiblicher Seinszustand, der aus dem Herzen kommt, fest verankert im inneren unseres Körpers.
Eckhart Tolle beschreibt es sehr gut in seinem Buch „Jetzt – Die Kraft der Gegenwart“, aber auch Nena besingt unseren Evolutionssprung sehr gut in ihrem Lied „Geheimnis“.
Es mag ungewöhnlich werden im Jetzt zu leben, wenn man es verlernt hat, aber was wir wieder finden, sind unsere kindlichen Wurzel in einem erwachsenen Kleid. Der feine und gewöhnungsbedürftige Unterschied zu damals ist, das jeder Gedanke sofort in eine Form kommt sobald er gedacht wurde, negativ als auch positiv. Deshalb wird es unumgänglich, dass wir uns der feinstofflichen Schwingung mit unserem Körper und unserer Aura anpassen, aufhören zu denken und den Weg in die Liebe finden.
Jetzt ist nie Vergangenheit auch nicht die Zukunft. Jetzt ist Liebe. Und jetzt ist immer da.

Herzlichst Deine Heike

Ist das Leben GÖTTLICH?

Diese Frage möchte ich in diesem Blogbeitrag versuchen zu beantworten. Auch wenn mir jetzt schon klar ist, dass jeder von uns eine ganz andere, eher individuelle Meinung dazu haben wird. Für mich persönlich ist es eine ganz besondere Herausforderung darüber zu schreiben, weil ich viel Jahre vor dem sogenannten „GÖTTLICHEN“ weggelaufen bin, es versucht habe mit meinem Verstand zu verstehen – was definitiv nicht geht. Ich habe versucht es zu belächeln und als Quatsch zu bezeichnen. Ich habe einfach nicht daran geglaubt. Ich wollte nicht daran glauben.  :  )

Warum?

Aus Angst vor dem Göttlichen. Weil der Verstand es nicht verstehen kann und sich seine gewohnten Gedankengänge abgewöhnen müsste. Sich ein neues Bewusstsein angewöhnen muss, um sich selbst und dem eigenen Leben eine völlig neue Ausrichtung zu geben.

Sich selbst begegnen. Tiefer, offener und ehrlicher.
Will man das wirklich?
Naja, wir müssten uns eingestehen, wo wir Kompromisse machen, wo wir nicht auf uns hören, uns verbiegen lassen, auch gerne mal alles an die Wand klatschen könnten, wo wir andere viel cooler und hübscher finden, mit uns selbst nicht im Reinem sind und im Außen nach unserem Glück suchen – vielleicht in einem anderen Menschen.
Auch wenn uns all diese Verhaltensweise nicht dienlich sind, leben wir sie trotzdem.

Warum?

Weil wir uns selbst stellen müssten?
Weil wir uns selbst tief begegnen müssten?
Unseren Ängsten, unserer Wut, unserer Traurigkeit.
Das erschüttert uns, macht uns noch mehr Angst, was wiederum völlig normal ist. Lieber lassen wir unser Leben in gewohnten Bahnen laufen. Meistens ändern wir unser Leben erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Aus dem „MUSS“ heraus. Weil es uns schlecht geht. Wir krank geworden sind – ob nun körperlich oder psychisch.
Dann bekommen wir große göttliche Prüfungen, damit wir lernen und verstehen können, dass das Leben nicht nach unseren Gewohnheiten des Kopfes abläuft, sondern eine Energie in unserem Herzen uns führt. Eine Energie der wir noch nicht bereit waren zu folgen.

Ich verstehe bis heute nicht, warum es im Leben von uns Menschen so sein muss, …

… dass wir als vollkommene göttliche Kinder auf diese Welt kommen. Wir sind frei, glücklich und zufrieden und folgen unwiderruflich unserem Herzen. Der feinen inneren Stimme, die in diesem Alter noch ganz laut und unüberhörbar zu uns spricht.
Egal wann, egal wo.
Heute habe ich Lust im Jooginganzug zu bleiben, morgen im Bett. Heute habe ich Lust auf Schokolade, morgen auf Fischstäbchen mit Kartoffelsalat. Dem folgen wir, wenn wir es von zu Hause aus dürfen. Dann kommt die Schule, gefolgt von einer Lehre, zum Arbeitsplatz über Kinder und Familie und ehe wir uns versehen, stellen wir fest, dass wir nur noch funktionierende Menschen in unserem Alltag sind. Wenn wir Glück haben, ist bis hierher alles glatt gegangen. Wenn wir Pech haben, hat uns Trennung, Arbeitslosigkeit oder Krankheit ereilt.
Warum?
Warum gerade wir?
Hätte mich das Schicksal nicht in Ruhe lassen können? Hätte sich doch jemand anderes suchen können!
Aber nein! Wir bekommen diese große fette Prüfung.
Warum???

Auch ich habe große Prüfungen in meinem Leben bekommen.

Krankheit habe ich mehr als einmal erfahren. Eine Beziehung ging mehr als einmal in die Brüche. Das Haus, an dem ich ganz akribisch mitgebaut habe, aus dem ich mich als Greis raustragen lassen wollte, musste ich schon nach 2 Jahre verlassen, weil die Beziehung nicht mehr funktionierte. Alleine auf mich gestellt, nur noch meine Mutter hinter mir, musste ich mich neu orientieren. Neu beginnen.
Ich zog in eine kleine 2 Raum – Wohnung als alleinerziehende Mutter eines Sohnes, nahm die Bohrmaschine allein in die Hand und versuchte mein Leben wieder zu ordnen. Doch ohne Familie an seiner Seite ist das nicht ganz so einfach. Wenn dann auch noch Freunde dazukommen, die gerne ihr eigenes Herz bei einem ausschütten und nur am Rande fragen, wie geht es dir, wird es noch etwas schwieriger. Mal von den Freunden abgesehen, die sich sofort nach einer Trennung von einem abwenden. Bingo! Würde ich hier sagen.
Beruflich war ich immer selbständig. Als Friseurmeisterin besuchte ich einige Jahre meine Kunden zu Hause, dann gab ich ihnen die Gelegenheit mich in meinem eigenen Salon zu besuchen. Ich liebte meine Arbeit, mein eigenes Geschäft. Alles lief bestens solange ich mit am Stuhl stand und den Löwenanteil unseres Umsatzes einfuhr. Als ich Mutter wurde und nicht mehr im Salon stand, fiel mir alles auf die Füße. Die Umsätze gingen zurück, die Einnahmen meiner Mitarbeiter reichten nicht mehr aus, um alle Kosten zu decken, das Geschäft lief schleppender. Noch bevor sich meine Beziehung zum „AUS“ entwickelte, verkaufte ich meinen Salon. Nichtsahnend, dass ich kurze Zeit später ganz viel Freiheit haben werde. Mehr als mir lieb war.
Ohne Arbeit und Familie!
Doch ich war ein Stehaufmännchen und ging immer wieder an den Start. Immer und immer wieder.
Ich versuchte weiterhin meine Selbständigkeit auszuüben, eine gute Mutter zu sein, meinem Haushalt und allen Ansprüchen gerecht zu werden.
Ob ich das hinbekommen habe?
Nur bedingt!
Denn meistens habe ich mich restlos ausgepowert und maßlos überfordert.  Was für andere Frauen so super einfach war, war für mich eine der größten Hürden der Welt, die ich nie gemeistert habe. Um mich selbst besser zu verstehen, wendete ich mich der Spiritualität zu. Gefesselt und gefangen in den Theorien studierte ich Bücher. Doch einen wichtigen Aspekt habe ich bei aller Theorie vergessen. Die Praxis! Ich konnte anderen Menschen Veränderung nah bringen und diese schienen meine Ansätze auch umzusetzen. Nur mir selber gelang es nie.
Ich steckte in meinen alten Erfahrungen fest, packte Neue darauf, entwickelte ein Herz aus Stein, musste „Loslassen“, was mir nie bewusst war. Ich hätte nicht einmal gewusst wie.

Somit wurde mein  Alltag zu einer Einbahnstrasse, gefüllt mit alten Erfahrungen aus der Vergangenheit und neuen Ansätzen für ein bewusstes Leben im „Hier und Jetzt“.

Erst eine ganz bewusst erlebte Nahtoderfahrung vor vielen Jahren verhalf mir dazu das Göttliche am eigenen Leib zu erfahren.

Heute weiß ich das Göttliche ist eine Energie in uns und im gesamten Universum. Sie schützt uns und passt auf uns auf. Sie hilft uns klar im Hier und Jetzt zu sein, klar in unserem Herzen. Sie schiebt uns an auf unser Herz zu hören, sodass die Stimme in uns wieder unüberhörbar wird. Sie ist an unserer Seite, sodass wir Stück für Stück lernen können unseren Verstand, der unentwegt babbeln und denken muss, ruhen zu lassen. Göttliches Licht hüllt uns ein, umgibt uns, tankt uns auf  – schenkt uns Energie. Lebensenergie. Welche uns ausmacht und die wir sind, so wie wir sind und sein sollen.
Dieser Energie und Qualität können wir uns in kleinen Schritten nähern. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Damit Vertrauen wachsen kann, eine neue Energie in uns reifen kann und sich eine neues Leben zu unserem Besten formt. Dafür müssen wir uns Zeit geben, uns Ruhe gönnen und  geduldig sein. In tiefem Gottvertrauen.

Alte Erfahrungen müssen weichen und aufgearbeitet werden. Wie spirituelle Lehrer immer so schön sagen – transformiert werden. Eine Arbeit, die bewusst geschehen muss, welche ein Durchleben der Erinnerungen unumgänglich macht. Eine Arbeit, die Mut verlangt, die man lernen kann und wo man ein Werkzeug zur Umsetzung benötigt.

Ja, das Leben ist GÖTTLICH!

Wenn wir uns eingestehen, dass wir so sind, wie wir sind.
Wenn wir wieder lernen auf uns aufzupassen.
Wenn wir uns fragen: „Was ist mir in dieser Situation wichtig.“
Wenn wir unser Herz nach unserem Weg fragen.
Wenn wir Klarheit und Selbstwert lernen.
Wenn wir Egoismus, Verurteilungen und Gegeneinander aufgeben. Egal, ob andere es tun und es uns entgegenbringen.
Wenn wir unser Leben leben, so wie es für uns gut ist und nicht, wie andere uns haben wollen.

Ein Prozess, der uns ein Leben lang begleiten wird.
Ein Prozess der uns unserer innewohnenden Liebe wieder nahebringt und uns wieder zu einem liebenden Menschen heranreifen lässt. Selbstliebe ist ein Schlüssel dafür – um nicht zu sagen, die Liebe zu uns selbst.

Geh den Weg in die Liebe, mach das Leben zum Geschenk und schenke Dir ein Stück Göttlichkeit und dem Universum als Dank ein Stück Du zurück.

Herzlichst Deine Heike