Wußtest Du das Hochsensibilität nichts mit Opferbewusstsein zu tun hat

HochsensibilitätAuf meinen ersten Beitrag gab es einen Kommentar auf den ich gerne eingehen möchte.

In diesem Kommentar wurde geschrieben, dass der Hochsensible nur hochsensibel ist, weil er sich entschieden hat mehr als die Anderen wahrzunehmen. Oder er steckt noch im totalen Opferbewusstsein.
Da ich mit diesem Kommentar nicht mitgehen konnte, habe ich mich entschieden ihn nicht freizugeben. Aber ich möchte die Worte zum Anlass nehmen und noch einmal ein paar Worte dazu schreiben.

Hochsensible Menschen kommen so auf die Welt.

Sie haben einfach feinfühligere Antennen, sie sind feinfühliger – sensitiver. Ein hochsensibler Mensch ist kein Grobkoch der über die Ratio arbeiten kann. Er ist höchst intuitiv und er muss, damit es ihm gut geht, auf seine Intuition hören. Dabei ist es völlig egal, ob das sein Umfeld verstehen und akzeptieren kann. Denn in seinem Leben geht es nur um ihn.
Menschen, die diese Art zu leben nicht kennen, können die Wahrnehmungen eines Hochsensiblen auch nicht verstehen. Aus dem einfachen Grund – sie nehmen es ja nicht wahr.
Gut ist es, wenn hochsensible Menschen ihres Gleichen um sich haben, damit sie Bestätigung in ihren Wahrnehmungen bekommen und nicht der Meinung sind, sie seien doof oder Wahrnehmungsgestört. Das sind sie nämlich nicht.
Gut ist es für diese Menschen auch, wenn sie lernen können ihre Wahrnehmung einfach nur als solches im Raum zu spüren. Das heißt nicht hineinzugehen. Allerdings gelingt das nicht immer.
Das kann ich zumindest aus eigenen Erfahrungen sagen. Denn leider tappt man halt auch manchmal in seine Fallen hinein, steckt dort kurze Zeit drin, schwingt und fühlt mit, bevor man dort wieder herauskommt. Das ist unangenehm aber nicht unmenschlich und auch nicht gefährlich. Man fühlt halt für einen Moment mit.

Nichts anderes passiert, wenn eine Person ihr Leid klagt …

… und die Anderen in das Klagen einstimmen. Wobei hier das Klagen, das Thema ist, welches eher einer unschönen Angewohnheit entspricht.
Der hochsensible Mensch nimmt die Energie des Klageliedes wahr und spürt die unangenehme Schwingung, die damit einher geht.
Er nimmt auch auf Grund seiner Hochsensibilität die Raumenergie wahr, noch bevor er einen Raum betritt. So spürt er z.B. vorher, das etwas nicht in Ordnung ist. Das wiederum ist auf seine feinen Antennen zurückzuführen. Dumm wird es, wenn er den Raum betritt und nachfragt, was nicht in Ordnung sei und alle Menschen in diesem Raum meinen – es sei alles in bester Ordnung. Auch hier hat der Sensible keine Störung in seinen Wahrnehmungen – die Menschen in diesem Raum sagen schlicht und ergreifend nicht die Wahrheit, was ja sehr gerne praktiziert wird. Wir Menschen sind leider immer noch so gestrickt und versuchen unsere Probleme und Sorgen vor dem Anderen zu verbergen.
Ob das bei hochsensiblen Menschen funktioniert, möchtest Du wissen?
Glaub es gar nicht erst, das es funktionieren könnte. Es klappt nämlich nicht. Und das mit 100%iger Sicherheit.

Um beim Thema zu bleiben, möchte ich noch einmal ergänzen, dass es unterschiedliche Arten der Hochsensibilität gibt.

Zum einen kann ein Mensch sensibel auf Licht, Gerüche, Nahrungsmittel oder Geräusche sein oder aber er ist sensitiv in seinen Wahrnehmungen.
Und hier sind wir beim Thema was die Kinder der neuen Zeit angeht. Diese Kinder auch Kristallkinder genannt, sind höchst sensitiv. Dazu müssen sie nicht zwingend den gleichen Raum mit anderen Menschen teilen. Manche sensitive Art erstreckt sich auch über mehrere Kilometer und wird durch ein Telefon oder das so genannte morphische Feld übertragen. Für Kristallkinder ist das eine ganz natürliche Sachen und sie können in den meisten Fällen damit sehr gut umgehen, da es zu ihrer Natur gehört. Unangenehm fühlen sich Schwingungsenergien aus Angst, Wut, Traurigkeit und/oder Negativität auch für sie an.


Ich beobachte es sehr oft an meinem Sohn, der auch ein Kristallkind ist. Er kann mit seinen Wahrnehmungen viel besser umgehen als ich bisher mit meinen. Oftmals sind wir identisch. Der Unterschied besteht, das er etwas wahrnimmt – sich daran orientiert, es aber nicht in Worte fassen kann. Ich hingegen kann es in Worte fassen, weiß aber auf Anhieb noch keinen Umgang damit. Das Schöne an unseren identischen Wahrnehmungen ist, dass wir uns darin bestätigen können, sodass wir ohne „Wenn und Aber“ in jeder Lebenslage unseren Wahrnehmungen vertrauen können.

Erst letztens ist uns im Urlaub eine kuriose Sache passiert. Unsere Unterkunft hatte einen Raum, in dem wir beide nicht sein konnten.
Mein Sohn betrat diesen Raum und sagte sofort: „Hier kann ich nicht schlafen. Ich fühle mich unwohl und bekomme Herzrasen.“
Ich betrat den Raum, verweilte eine Zeit und stellte fest, dass mich die totale Angst packte, die ich erst wieder los wurde, als ich den Raum verließ. Auch ich konnte darin nicht schlafen. Ich versuchte Antworten dafür zu finden, kam letztendlich zu keinem Ergebnis und mied lieber den Raum.
Wir haben den Raum zwar unterschiedlich interpretiert, haben aber beide die Raumenergie als unschön empfunden, wodurch das Endergebnis – darin nicht schlafen zu können, identisch wurde. : – )

Liebe hochsensiblen Menschen lasst Euch nichts ein – oder zerreden. Hört auf Euch und Eure Intuition, auch wenn andere Menschen Euch nicht verstehen. Letztendlich müsst Ihr an erster Stelle mit Euch selber klarkommen und das oberste Gebot sollte es immer sein, das es Euch gut geht.

In diesem Sinn, herzlichst Eure Heike

Hochsensibel oder hochsensitiv – wie diese Menschen ihr Umfeld wahrnehmen

hochsensibel oder hochsensitivVor Kurzem habe ich ein Interview über hochsensible Menschen gesehen. Hinterher wurde mir vieles klar, besonders, wenn ich auf mein Leben zurückschaue.
Früher habe ich die Zusammenhänge nie verstanden. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich hochsensibel bin. Ich dachte immer meine Art der Wahrnehmung sei normal.
Das hochsensible Menschen alle Informationen eher ungefiltert wahrnehmen, ist mir erst heute klar geworden.

Ich schreibe diesen Beitrag einerseits für mich, da mir durch das Schreiben die Zusammenhänge immer viel klarer werden. Andererseits kann ich mit meinen Erkenntnissen bestimmt dem einen oder anderen von Euch helfen.

Gehen wir mal einen Schritt zurück.

Als kleines Mädchen habe ich gesehen, wie viel Leid es auf dieser Erden gibt. Die Zusammenhänge konnte ich damals nicht verstehen. Ich verstehe sie ja heute kaum.  Als ich später im Berufsleben stand, hörte ich nicht nur die Worte meiner Kunden – ich spürte auch die Energie, welche mit den Worten transportiert wurde. Damals wußte ich schon, dass das Problem meinen Kunden betraf. Für mich stellte sich dann allerdings die Frage, wie gehe ich damit um. Das hatte ich nicht gelernt.
Als ich dann Mitte 30 war, ging die ganze Sache noch einen Schritt weiter. Ich spürte Autofahrer, die hinter mir drängelten, ohne sie vorher im Rückspiegel bemerkt zu haben. Ich spürte Menschen die eilig an mir vorbeihetzten. Wenn ich mich nicht ausreichend abgrenzen konnte, hetzte ich mich.
Genauso spürte ich Schuldzuweisungen. Das Dumme daran war immer, dass die Menschen, die mir die Schuld in die Schuhe schieben wollten, von mir auch entlarvt worden sind. Das Gemeine daran war, dass der Entlarvte nichts besseres zutun hatte, als sich herauszureden und zu leugnen. Mit dem Ergebnis, dass ich glaubte, ich hätte Unrecht und er habe Recht.  Sein Ziel traf dann natürlich voll ins Schwarze, denn die Schuldzuweisung hatte einen neuen Platz gefunden. Nämlich bei mir.

Sicherlich kennst Du  solche Momente auch aus Deinem Leben.

Das andere Dir die Schuld in die Schuhe schieben wollen, Ihre Weste reinwaschen, sich hinterher auch noch toll finden, wenn sie Dich als Buhmann stehen lassen.
Meiner Meinung nach eine sehr miese Taktik, die sehr gerne angewendet wird.
Hier nicht auf Dich selber zu hören, ist Grund verkehrt, denn nicht Du hast eine Wahrnehmungsstörung – nein der Andere hat ein Problem – ein massives sogar. Er steht nicht zu seinen Fehlern.
Ich habe früher immer gewusst, welches Spiel der Andere spielt. Habe es immer bewusst wahrgenommen. Da der andere alle Anstrengung unternommen hat, mir das Gegenteil zu beweisen, habe ich begonnen an meiner Wahrnehmung zu zweifeln. Doch das war falsch.

Darum möchte ich Dich heute ermutigen, höre auf Dich, auf Deine Wahrnehmung. Glaube und vertraue Deinem Gefühl. Es täuscht Dich nicht. Im Gegenteil, der Andere will Dich täuschen – zu seinem eigenen Vorteil.


Ich könnte Dir noch viele solcher Beispiele aufzeigen, wo der Andere Unrecht hat und Unrecht tut und dann hinterher mit allen Mitteln bemüht ist, Dir seinen Fehler überzustülpen. In unserer heutigen Gesellschaft wird das sehr gerne praktiziert und leider gibt es viele, viele Menschen, die daran kranken.
Und hier ist es egal, ob Du hochsensible oder hochsensitiv bist. Doch bist Du es, dann bist Du vom Leben mit einem unwahrscheinlichen Gerechtigkeitssinn ausgestattet worden, welcher Dir den Umgang mit solche Machenschaften nicht einfach macht.

Kennst du den Unterschied zwischen Hochsensible und Hochsensitiv?

Nein! Ich auch erst seit Kurzem.
Hochsensibel sind Menschen, die auf Gerüche, Geräusche, starke Lichteinwirkungen oder auf Lebensmittel, die sie nicht vertragen, sensible reagieren.
Hochsensitiv sind Menschen, die einen ausgeprägten 6. Sinn haben. Sie nehmen die Aura anderer Menschen verstärkt wahr. Sie riechen förmlich, dass etwas in der Luft liegt und etwas nicht stimmt. Selbst, wenn man als hochsensitiver Mensch gelernt hat bei sich zu sein, klar in seinem Herzen, ist man trotzdem vor Wahrnehmungen, die im Raum sind, nicht unbedingt frei. Intuitiv spürt man die Energie, die mit den Worten transportiert wird, sodass man sich umgehend ein Bild machen kann.
Besonders dumm ist es, wenn man als hochsensitives Wesen die unangenehme Energie im eigenen Körper spürt. Du kannst jetzt sagen: „Geht das überhaupt!“ Und ich sage Dir: „Ja, es geht und es ist äußerst unangenehm, wenn man die Befindlichkeit des anderen spürt, aber nicht 100 %i g in Worte fassen kann.“ Anstatt die Person mit der Du zusammen bist, sagt: „Oh, man ich bin jetzt aber wütend.“ – schluckt sie die Wut lieber runter und bemüht sich diese zu verdrängen. Du als sensibles Wesen bekommst es trotzdem mit und wunderst Dich, warum Du Dich so unwohl fühlst. Wenn Du Pech hast und die Person ist gerade auf Dich sauer, dann schwingt sie Dich mit dieser Energie – Wut an und Du spürst sie noch etwas intensiver.
Schön?
Nein, nicht wirklich schön. Eher sehr unangenehm.
Wenn Du jetzt wahrnehmen kannst, dass Die Wut nicht von Dir kommt, sondern von Deinem Gegenüber hast Du einen entscheidenden Vorteil. Du kannst ihn darauf ansprechen in der Hoffnung, er sagt Dir die Wahrheit und gibt Dir eine ehrliche Antwort. Aber auch die Wut nicht auf Dich zu projizieren, ist ein enormer Lernschritt, der eine tägliche Aufgabe mit sich bringt.

Wir hochsensitiven Menschen können uns das nur wünschen, da man uns mit ehrlichen Antworten unsere Wahrnehmungen leichter macht und ebenfalls den Umgang damit.

Wusstest Du das 20 % aller Menschen hochsensibel sind?
Mein Aufruf geht hiermit an die anderen 80 % der Bevölkerung. Fertigt Liebe, die aus tiefem Herzen kommt. Macht es den sensiblen Menschen nicht so schwer mit Euren schweren Energien von Angst, Schuld, Leid und anderem. Gebt dem Leben eine Chance frei von Mustern zu werden.
Es lebt sich um ein Vielfaches leichter.

Eure Heike